Der Fisch

Der Fisch lässt sich vom Wasser treiben und ist voller Urvertrauen in die Welt.

Wir Menschen entwickeln dieses Urvertrauen in den ersten Lebenswochen und Monaten, indem wir uns bei Mama geborgen und von ihr getragen fühlen dürfen.

Ist diese entscheidende Phase des Lebens gestört, werden wir im späteren Leben ein Dasein mit Selbstzweifeln und voller unbegründeter Ängste durchleben.

Die Amphibie

Die Amphibie – z.B. ein Frosch – kann nur überleben, wenn sie sich rechtzeitig schützend zurückzieht und später, wenn die Gefahr vorüber ist, wieder neugierig heraus kommt, um weiter nach Futter zu suchen.

Ohne Neugier kann ein Kind nicht nachhaltig lernen und ohne die Fähigkeit, sich schützend zurückzuziehen, besteht die Gefahr, dass es von Mitschülern untergebuttert wird.

Das Reptil

Das Reptil kann stundenlang bewegungslos in der Sonne liegen. Sobald eine potenzielle Beute erscheint, spannt es alle Muskeln an und bündelt seine volle Konzentration auf dieses Lebewesen, wartet aber voll Anspannung den rechten Zeitpunkt ab, um dann blitzartig und kraftvoll hervor zu schnellen und nach der Beute zu schnappen.

Die Fähigkeit, sich auf eine Sache zu konzentrieren ist nicht nur in der Schule, sondern in allen Lebensbereichen essenziell nötig. Heute ist dies jedoch erheblich vielen Kindern nicht möglich. Meist liegt die Ursache in einer Blockade auf der Reptilienstufe. Auch Kinder, die als aggressiv gelten, häufig grundlos um sich schlagen, haben hier eine Blockade. Das Kind wird geschimpft, dennoch wird es sein Verhalten nicht ändern. Logisch: Wie wird wohl das Reptil auf Ermahnung reagieren?

Das Säugetier

Säugetiere, z.B. Hunde und Katzen, sind den drei vorgenannten Tierarten schon einen entscheidenen Schritt voraus: Sie kennen Gefühle und lassen sich nicht mehr nur von ihren Instinkten steuern. So gehen Sie auf ihr geliebtes Herrchen oder Frauchen zu und zeigen ihm oder ihr Zuneigung, sie reagieren auf Kommandos, zeigen sich gar schuldbewusst oder ängstlich, wenn sie geschimpft werden. All das könnte ein Reptil nie lernen.

Kinder, die auf dieser Stufe blockiert sind, trennen sich nicht leicht von ihren Eltern (z.B. für eine Übernachtung bei Oma, für das Schullandheim oder auch am Morgen für die Schule/den Kiga).

Darüberhinaus entwickelt sich auf dieser Stufe die Fähigkeit, unsere Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen zu erlernen. Dafür müssen beide Gehirnhälften gut miteinander kommunizieren können. Liegt eine Blockade vor, gibt es in diesem Bereich Schwierigkeiten.

Der Affe

Vielleicht haben Sie schon einmal Affen im Zoo beobachten können? Konnten Sie sehen, wie sie sich gegenseitig ärgern, das Futter des anderen klauen und dann davon rennen?

Spielchen spielen wir Menschen auch manchmal. Schön und gut, solange man weiß, wann Schluss ist. Wenn dies nicht der Fall ist oder wenn man die „Quittung“ nicht vertragen kann, liegt eine Blockade auf der Affenstufe vor.

Der Urmensch

Der Urmensch poltert laut und dominiert seine Familienmitglieder, die sich das gefallen lassen müssen.

Auch wir Menschen kommen immer wieder in Situationen, in denen wir Weisungen (vom Chef, von Eltern, vom Partner) befolgen oder aber unseren Mann oder unsere Frau stehen müssen.

Haben wir mit einem davon Probleme, liegt eine Blockade auf der Urmenschstufe vor.

Mit Hilfe der einfachen Bewegungsübungen der Evolutionspädagogik können wir diese Blockaden auflösen.

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